Familie: | Rötegewächse – Rubiaceae |
Gattung: | Galium |
Art: | Galium mollugo |
Vorkommen: | auf Wiesen, an Wald- und Gebüschrändern, meist auf nährstoffreichen Böden |
Verbreitung: | sehr weit verbreitet und in grossen Mengen vorhanden |
Das Wiesenlabkraut hat einen vierkantigen Sängel und die lanzettförmigen Blätter sind in einem Kranz (Quirl) in verschiedenen Etagen um den Stiel herum angeordnet. Die Blätter bilden so eine „Etagère“, das macht das Labkraut leicht erkennbar. Das Wiesenlabkraut wächst aufrecht stehend, zuoberst an den Trieben befinden sich kleine, feine weisse Blümchen.
Man findet das Wiesenlabkraut sehr weit verbreitet auf Wiesen mit nährstoffreichen Böden.
Wir verwenden die obersten 3 bis 5 cm, die am zartesten sind. Verwendbar ist das Wiesenlabkraut sowohl roh in Salaten oder Smoothies als auch gekocht in Gemüse oder Saucen. Diesen Monat findet ihr ein Rezept für ein Fladenbrot mit Wildkräutern.
Das Klettlabkraut kann grundsätzlich auch gegessen werden, es ist aber aufgrund seiner Kletthaare nicht so weich und schmackhaft, wie das Wiesenlabkraut. Man fühlt den Unterschied gut, wenn man die Pflanzen anfasst. Das Klettlabkraut ist etwas rauh, fast hart und wenn man es an die Kleider hält bleibt es haften. Ausserdem wächst das Klettlabraut nicht aufrecht stehend, sondern liegend und bildet lange Bodenranken.
Das echte Labkraut hat auch quirlig angeordnete Blätter, aber sehr viel feinere weichere als das Wiesenlabkraut, und es blüht in sehr feinen gelben Blüten. Das echte Labkraut wurde früher zum Käse herstellen verwendet und hat als Labersatz seinen Namen bekommen.
Aufgrund seiner Inhaltstoffe darf es in grossen Mengen verzehrt werden. Das Labkraut wirkt die Nierentätigkeit anregend und hilft dem Lymphfluss. Es wird ihm attestiert, die Lebensgeister wecken zu können.