Schneeglöckchen - giftig

Februar 26

Familie:
Amarillidaceae (Amarillisgewächse)
Gattung:
Galanthus (Schneeglöckchen)
Art:
20 verschiedene
Vorkommen:
bevorzugen feuchte und schattige Standorte, auf Waldwiesen und in Laubwäldern
Verbreitung:
Europa und Südwestasien

Der erste Vorbote für den Frühling ist da, die Schneeglöckchen bei mir im Garten strecken ihre Köpfchen schon seit Mitte Januar aus der Erde.

Gemäss phänologischem Kalender zeigt das Erscheinen der Schneeglöckchen, der Krokusse, der Blüte der Kornelkirsche oder des Hasels den Beginn des Vorfrühlings.

Der phänologische Kalender ist nicht an unseren bekannten Kalender gebunden, sondern teilt das Jahr aufgrund vom Erscheinen, der Blütezeit oder Fruchtbildung von Pflanzen ein, berücksichtigt das Klima und die Klimaverschiebungen.

Es gibt etwa 20 Arten des Schneeglöckchens. Essen kann man allerdings keine davon, da sie giftige Alkaloide enthalten!

In der Pflanzen-Medizin wird aus dem Schneeglöckchen ein Mittel gegen Demenz hergestellt.

Das Schneeglöckchen läutet das Ende des Winters ein und macht Vorfreude auf die ersten essbaren Wildkräuter. Schon bald können normalerweise (je nach Wetter) die ersten Kräuter gesammelt werden, nächsten Monat erwartet dich hier das erste Wildkräuterrezept.

Schneeglöckchen enthalten giftige Alkaloide – erstes Rezept im März